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Modell einer mittelalterlichen Drechselbank,
Maßstab 1:10

(gefertigt auf Kundenanforderung)

historische ModelleBei Grabungen im Vorharz wurden gedrechselte Spinnwirteln gefunden, die vermuten lassen, daß drechselbankähnliche Konstruktionen schon von den Menschen der Frühgeschichte verwendet wurden, um aus erdfeuchtem Kalkstein Spinnwirteln zu fertigen.
Im Mittelalter und teilweise bis in die Neuzeit hinein wurden Wippdrehbänke, ähnlich diesem Modell, zum Herstellen von Gebrauchsgegenständen aus Holz verwendet.
Die Wippdrehbank wurde in einfacher, solider Form aus den Materialien des Umlandes hergestellt. So löste sich auch gleichzeitig unkompliziert die Erstzteilfrage.
Besonders interessant ist der Antrieb per fußbetriebener Wippe, mit Seil und einem elastischen Holzast. Das Werkstück wurde mittels Fußbetrieb, ähnlich wie bei Omas Nähmaschine, in eine hin- und her- Rotation versetzt. Es hatte nur einen Nachteil; beim Zurückdrehen war das Bearbeitungswerkzeug wirkungslos. Trotzdem gelangen den Drechslern bemerkenswerte Stücke, z.B. die kunsvollen Pfosten, die man sich auch heute noch in manchen Treppenaufgängen aus Barock-Zeiten ansehen kann.
historische ModelleIn den Buchenwäldern Englands wurden bis in die fünfziger Jahre hinein mit diesen Maschinchen die Stuhlbeine der Windsor-Stühle vorgefertigt.
Diese hölzernen Vorläufer unserer modernen Drechselbänke werden heute manchmal auf historischen Märkten während der Arbeit gezeigt. Sie funktionieren erstaunlich gut und effizient. Mit Ihnen werden dort z.B. schöne und anspruchsvolle Holzteller u.ä. gedrechselt und zum Verkauf angeboten.  

 


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Modellbau Quedlinburg, Tel.: ++(0) 39 46 / 91 95 90 Fax: ++(0) 39 46 / 91 95 93
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